Klausurenphase – wie komme ich möglichst stressfrei durch?

Ich glaube jeder von uns saß schon einmal mitten in der Klausurenphase da und dachte sich – „Mist – warum habe ich nicht eine Woche früher angefangen.“ Dieser ganze Stress prasselt auf einmal auf einen runter und die Zeit rennt davon. Die einzige Möglichkeit da durch zukommen sind Nachtschichten und wenig Schlaf. Doch was kann man dagegen tun um dieses Gefühl von Stress und Druck nicht noch einmal erleben zu müssen? „Früher und organisierter anfangen“ ist wohl die einzige hilfreiche Antwort. Ich werde euch allerdings versuchen den Stress und das Chaos in der Klausurenphase zu erleichtern, Schritt für Schritt und mit einer To Do Liste als Hilfe (könnt ihr auch als PDF herunterladen).

5 Tipps und Tricks
  1. Sachen sortieren und alles zusammenlegen.

Es sind noch Wochen bis zu den Klausuren, aber fangt einfach klein an. Legt euch eure Sachen zusammen, erstellt euch Ordner und druckt alle fehlenden Dokumente/Tutorium oder sogar Skripte aus. Habt ihr das erstmal erledigt, so fangt ihr mit den anderen Schritten mehr oder weniger automatisch an. Denn wie sagt man so schön: Der erste Schritt ist der Schwierigste! Oftmals sieht man dann erst wie viel Lernstoff man eigentlich zu überwältigen hat und fängt so an einen bestimmten Druck zu spüren. 

2. Skripte durchgehen

Geht eure Skripte durch, vor allem diejenigen, bei denen ihr in den Vorlesungen nicht mitgekommen seid oder gar nicht erst in der Vorlesung wart. Ihr braucht ein ungefähres Gefühl den Umfang und den Schwierigkeitsgrad entsprechend. Oftmals merkt man dann erst, welches Modul einem mehr liegt und welches weniger oder für welches man schlicht und ergreifend einfach mehr lernen muss. Fangt an euch Post Its an die Stellen bzw. Seiten zu kleben, die eurer Meinung nach wichtig waren oder die ihr nicht ganz verstanden habt. 

3. Lernzettel 

Es gibt unzählige Methoden sich Lernzettel zu machen. Seien es Karteikarten, Worddokumente, schriftliche Zusammenfassungen und und und.. Wichtig ist es, dass ihr euch die mit den Post Its markierten Seiten noch einmal anschaut und dort das Wichtigste anfangt rauszuschreiben. Oft bleibt bei den 3 Schritten schon sehr viel Grundlegendes hängen und das Verständnis für die jeweiligen Module sind da. 

4. To Do Liste

Oftmals ist das pure Auswendiglernen der schlimmste Teil vom Lernen. Hilfreich ist es dort sich eine To Do Liste zu schreiben, denn so drückt man sich weniger vom Auswendiglernen und hat auch einen Überblick über die Zeit, die einem bleibt. Durch eine To Do Liste verhindert ihr Panikattacken und Stresssituationen kurz vor den Klausuren. Ich hab euch mal eine Vorlage erstellt, die ihr als PDF runterladen könnt. Schreibt euch das Modul & die Seitenzahlen runter, so habt ihr einen ungefähres Ziel, was ihr am Tag erreichen wollt. Wenn ihr Tag für Tag eurer Ziel verfolgt von der To Do Liste und dieses auch erreicht, entwickelt sich ein Gefühl von Sicherheit und Stolz und so lässt es sich 10 mal einfacher weiterlernen. 

5. Wiederholung 

Wiederholung ist mit das Wichtigste, denn vernachlässigt man diesen letzten Schritt, so riskiert ihr alles wieder zu vergessen. Schreibt euch auf eure To Do Liste das Modul und das jeweilige Kapitel auf, welches ihr wiederholen wollt. Dadurch verfestigt ihr das, was ihr am Vortag gelernt habt und könnt sicher sein, dass ihr den Inhalt auch kurz vor der Klausur noch wisst. 

Was nicht wirklich zum Lernen zählt, aber unheimlich wichtig ist, ist das Trinken, was viele Studenten allerdings durch den ganzen Stress vergessen. Auf eurer To Do Liste findet ihr einen kleinen Reminder. Malt die Anzahl an Gläsern aus, die ihr getrunken habt – so verhindert ihr Dehydration und Kopfschmerzen, die euch das Lernen nur schwerer machen. 

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig weiter helfen. Probiert es einfach mal aus, denn falsch kann man nichts machen! Setzt euch früh genug dran und schreibt euch To Do Listen. Wart ihr einmal erfolgreich in der Klausurenphase und hattet kein Stress beim Lernen, dann werdet ihr dankbar sein früh genug angefangen zu haben, denn es gibt wirklich nicht Schöneres als stressfrei aus einer Klausurenphase herauszukommen.